VERA WOLBER

FOTOGRAFIE

Meine fotografische Reise von der Dokumentation zum schöpferischen Umgang mit dem Objekt.

 

Es erfüllt mich, mit offenen Augen durchs Leben zu gehen. Die Intensität von Formen, Farben und Stimmungen zu spüren. Oft sind es die alltäglichen Dinge, die unscheinbaren Details, über die ich stolpere, die mich stoppen.

Die betrachtet werden wollen, die mich staunen lassen und mich zum Fotografieren einladen.

Schönheit und Anmut ist überall.

 

Dabei spiele ich mit unterschiedlichen Stilen und fotografischen Methoden eher intuitiv als von langer Hand geplant. 

Die Entscheidung für Farbe, Form, Fokus und Format folgt meiner persönlichen Sicht auf die Dinge. Ich will die Stimmung einfangen, die in mir beim Betrachten, beim Staunen entsteht.

 

So nutze ich Überbelichtung, wenn ich die Zurückhaltung oder die Leichtigkeit eines Sujets unterstreichen möchte.

Oder Doppelbelichtung bzw. Spiegelung, wenn ich Grenzen des Realen auflösen möchte.

Ich nutze Unschärfe, wenn ich die Beständigkeit eines Waldes in Frage stelle. Dagegen die Flüchtigkeit einer Blüte zeichne ich scharf.

Oder ich trete nah an ein Motiv heran, um durch die Wahl des Ausschnittes eine Verfremdung zu erreichen, die verwirrt, aber deshalb auch neugierig macht.

 

Je unscheinbarer etwas erscheint, um so spannender ist es, in abstrakten Motiven ganze Landschaften, kleine Wunder und spannende Geschichten zu entdecken.

 

Meine Form der Darstellung kann dabei klar und strukturiert sein, ein anders Mal unscharf und vielleicht sogar verstörend.

Aber eins ist sie immer: persönlich.

Neugierig?